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  •   Janice87 gefällt dieser Beitrag
    Heute im Garten :-)
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  • ronny hat den Beitrag Offener Brief an den NABU Saarland kommentiert
    Offener Brief an den NABU Saarland

    Sehr geehrte Frau Kraus,

    vielen Dank für die ausführlichen Einlassungen - insbesondere zu den Ameisen. Für Schmetterlinge ist es leider genau anders herum - im Winterhalbjahr würde man genau 100% erwischen (alle Überwinterungsstadien) - aus Faltersicht ist daher der Juni tatsächlich der beste...

    Sehr geehrte Frau Kraus,

    vielen Dank für die ausführlichen Einlassungen - insbesondere zu den Ameisen. Für Schmetterlinge ist es leider genau anders herum - im Winterhalbjahr würde man genau 100% erwischen (alle Überwinterungsstadien) - aus Faltersicht ist daher der Juni tatsächlich der beste Monat. Das trifft insbesondere auf die geschützten und vom Aussterben bedrohten Lichtwaldarten zu. Die Frage ist aber auch, ob im Bereich des Weges und an den Böschungen bei dem ehemals geschlossenen Kronendach überhaupt Ameisen siedelten bzw. welche besonders geschützten Organismen dort vorkommen und durch die Maßnahme gestört, vertrieben oder getötet werden. Haben Sie den Weg gesehen? - der wurde lediglich erneuert und teilweise geöffnet, so dass nun mehr Licht auf den Boden kommt. Die Restvegetation lässt auf die Bedingungen vor der Maßnahme schließen. Anmerkung: es wurde nicht gemulcht.

    Das mit dem "Pranger" sehe ich nicht so. Das trifft wohl eher für den SFL im ursprünglichen Bericht zu. Jeder mag seine Thesen meinetwegen auch mit viel Herzblut im Netz verbreiten - aber im Namen des NABU sollte das in einer solchen Form nicht geschehen, zumal - und darum ging es mir hier - die These durchaus auch unter Naturschutzfachleuten kontrovers gesehen werden. Eine zielgerichtete Diskussion rund um richtig gewählte Mahdzeitpunkte (immer Standortbezogen und auf die Schutzziele gerichtet) oder sonstiger Maßnahmen würde ich begrüßen. Der NABU hat diesbezüglich m.E. die Aufgabe, auf wissenschaftlicher Basis zu informieren und zu agieren.

    In meinem recht großen Garten mache ich seit Jahren selbst Erfahrungen bzgl. Mähzeitpunkten und anderer Pflegemaßnahmen (selbstverständlich mulche ich nicht und setze auf Balkenmäher und Ziege ;-)) auf die Entwicklung der dort vorkommenden Tagfalter und Reptilien. Inzwischen habe ich dort 64 Tagfalterarten nachweisen können und fast in jedem Jahr ist die Zahl derer, für die ich auch Reproduktionsnachweise erbringen konnte, gestiegen. Das wesentliche Ergebnis hier ist: ein Abmähen der gesamten Fläche nach dem Abblühen wäre eine Katastrophe vergleichbar mit einem großflächigen Kahlschlag. Ein sehr kleinflächiges Management - Mähen zu unterschiedlichsten Zeitpunkten im Jahr (Mai, Juni ... Oktober) und Teilflächen als Brachen über den Winter stehen zu lassen, bringt die besten Ergebnisse. Natürlich hätte ich kurzfristig im ersten Jahr die besten Ergebnisse, würde ich gar nicht mähen. Jedoch wäre dann der Lebensraum im nächsten Jahr schon wieder ein ganz anderer und viele Arten würden wieder verschwinden. Mit der Vorgehensweise imitiere ich das "Chaos" unserer früheren noch nicht flurbereinigten extensiven Landwirtschaft, die ein Mosaik von Lebensräumen bot. Ähnlich verhält es sich auch im Wald. Dort ist das Mulchen der Wegränder ohne Nährstoffaustrag leider immer noch Praxis. Aber diese Katastrophe wäre eine noch viel größere, würde man es erreichen, dass alle Wege gleichzeitig nach dem Abblühen im späten September gemulcht würden. Man erreicht damit zwar für einige Organismen einen positiven Effekt, hat aber bei anderen flächendeckend einen "Kahlschlag" organisiert der vielen anderen zum Verhängnis wird. Leider haben teilweise auch Managementmaßnahmen in Naturschutzgebieten schon zur Ausrottung von Arten geführt (teils genau jene die geschützt werden sollten), weil die Maßnahmen entweder falsch definiert oder falsch durchgeführt wurden.

    Insofern sollten wir auch diese Wegesanierung einmal mit etwas Abstand und nicht nur aus der Sicht einzelner Organismengruppen bewerten und schon gar nicht zu einem Waldfrevel aus Gewinnsucht aufblähen.

    Liebe Grüße Ronny Strätling

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  • ronny updated a blog post
    Offener Brief an den NABU Saarland
    Immer wieder stolpere ich über unausgewogene Berichte aus den Naturschutzverbänden, wie den folgenden. Hier werden ohne viel Nachdenken und Recherche Dinge ungespitzt und mit harschen Formulierungen in die Massenmedien gedroschen. Ich frage mich: Wem nutzt dieses Gepolter? Dass man sich mit der komplexen Thematik dynamischer Prozesse und deren...
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